Ein Film auf der Suche nach der Klima- und Umwelt-Wahrheit

The Uncertainty Has Settled (Die Unsicherheit hat sich gelegt) – deutsche Untertitel

Im Film wird versucht der Frage nach dem Klima und der Umwelt auf den Grund zu gehen, indem die Wahrheiten zu den Themen für sich selbst sprechen.

The Uncertainty Has Settled (2017) ist ein Dokumentarfilm über Klima, Energie und Landwirtschaft, produziert und inszeniert von Marijn Poels.

Der Name des Films ist eine Anspielung auf das berühmte „The science has settled“ von Arnold Schwarzenegger und Al Gore. In der Geschichte besucht Poels regelmäßig Klimaforscher, sowie die Skeptiker und lassen den Betrachter selbst Schlüsse ziehen. Poels besucht unter anderem den Klimaskeptiker Freeman Dyson, den Klimaforscher Hans von Storch und den Klimatologen Piers Corbyn.

Die Geschichte spielt größtenteils im deutschen Bundesland Sachsen-Anhalt. Poels stellt im Film die Verbindung zwischen überwiegend deutschen Landwirten und der Ökostrompolitik her, in der immer mehr Landwirte zu Energielieferanten werden.

Der Film wurde am 9. Februar 2017 im Rahmen der Unabhängigen Filmfestspiele Berlin uraufgeführt. Der Film wurde dort als der beste Dokumentarfilm ausgezeichnet.

Der Dokumentarfilm reagiert auf die Sensibilität und Unzugänglichkeit von Klimawandel und Energiepolitik. Laut Poels gibt es Tabus zum Thema Klimawandel, die nicht diskutiert werden.

„Eine andere Meinung zu diesem Thema zu haben, versetzt die Menschen sofort in eine politische Ecke und wird denunziert.“ Poels schrieb einen offenen Brief an Medien, Politiker und Entscheidungsträger über seine Erfahrungen. Darin beschreibt er seine Besorgnis über die aktuelle Situation, „in der Menschen von Experten zum Schweigen gebracht werden“. Der Brief wurde auf der belgischen Medienplattform De Doorbraak veröffentlicht und bald darauf von Algemeen Dagblad, The Post Online, Salonkolumnisten und die deutsche Zeitung ‚Die Welt‘ übernommen.

https://www.youtube.com/watch?v=KbGBcL3x_8s