Frauenarmut durch Verdienstunterschiede, Teilzeit und dadurch kleine Renten

Der Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern bei gleicher Arbeit liegt in Deutschland bei 21 %.

Die Ursache für den immer noch sehr großen Verdienst-Unterschied zwischen Frauen und Männern liegt in unserer Gesellschaftsstruktur.

Es sind bei uns immer noch die Frauen, die den größeren Teil der Haushalts- und Sozial-Tätigkeiten tragen, d.h. Kinder- und Altenbetreuung und Hausarbeit.

Die Folge davon ist, dass Frauen häufig in Teilzeitbeschäftigung arbeiten.

Und das hat zur Folge, dass ihre ökonomische Gleichstellung sowohl während der Berufszeit als auch während der Rentenzeit weit unter der der Männer steht.

Während der Berufszeit bei 21% weniger als die Männer (diese Zahl hat sich seit 1991 nur einmal, in 1999, auf 19% gesenkt) seitdem liegt sie bei 21% und darüber.

Die Gender Pension Gap (Geschlechter-Altersvorsorgelücke) in Deutschland lag in 2007 bei 59,6 %, d.h. Frauen hatten in Dland 59,6 % weniger Rente als Männer (in 1992 lag die Differenz bei 69,2). in 2020 wird eine Differenz von 52,0 % prognostiziert, d.h. Altersarmut für ledige Frauen.

Die neuen Forderungen unserer Gesellschaft an die Politik muss sein, eine ökonomische Gleichstellung aller Frauen.

(Quellen der Statistiken: Statistisches Bundesamt, Bundeszentrale für politische Bildung)