Khasi – Im Land der Frauen – Matriarchat

Der indische Bundesstaat Meghalya liegt nördlich von Bangladesch und südlich von Assam in den Vorläufern des Himalaya. Meghalaya heißt übersetzt: Wo die Wolken wohnen.

Der Film über die matrilinearen Gesellschaft der Khasi, die unter anderem im Nord-Osten Indiens, den Vorläufern des Himalaya, in Meghalaya lebt, zeigt den Unterschied zwischen einer matrilinearen (oder schon matriarchalen!) Gesellschaft zu unserer westlichen, eindeutig patriarchalen Gesellschaft.

Kha-si heißt, von einer Mutter geboren.

Da der Besitz bei den Khasi dem weiblichen Oberhaupt der Familie gehört, die Kinder zu ihren Müttern gehören und deren Namen tragen, die Männer, bei Heirat, den Namen der Frauen annehmen, die Männer keinen Besitz haben, bei der Trennung die Männer das Haus verlassen müssen, ohne materielle Forderungen stellen zu können, eine Familie mit nur Söhnen als unglücklich gilt, lässt sich hier durchaus der Begriff für diese Gesellschaftsform als eine Herrschaft der Frauen, ein Matriarchat, bezeichnen.

Anders als im Patriarchat ist es bei den Khasi so, dass zwar Töchter mehr wert sind als Söhne, aber keine Söhne ausgesetzt werden, und die Schulbildung für Töchter und Söhne absolut gleich ist. Die Vergewaltigung oder ein sexueller Missbrauch von Mädchen und Frauen bedeutet bei den Khasi, die Frauen nicht zu achten und der Vergewaltiger fügt der Gesellschaft dadurch einen Schaden zu.

Ein Film, der erzählt, wie eine von Frauen geführte Gesellschaft sein kann. Leider erzählt der Film nur wenig darüber, was diese Gesellschaftsform mit den Männern macht.

(Filmzusammenfassung von Margarete Menzel)

Link zum Film auf YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=hW5bMqGzvYg

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